"Puh, du stinkst!" Blähungen beim Hund und ihre Ursachen

Wenn ein "Hundepups" die Runde zieht, verziehen sich der Reihe nach die Gesichter. Ab und zu ist das ganz normal und gehört nun einmal zum Zusammenleben mit Hund dazu! Wenn sich aber regelmäßig zu viele Gase im Darm bilden, kann der Hund Blähungen bekommen, die nicht nur unangenehm riechen, sondern auch schmerzhaft und unangenehm sein können. Liegen keine gesundheitlichen Ursachen, kann oft bereits eine Futterumstellung dabei helfen, die Blähungen beim Hund zu reduzieren.
Blähungen beim Hund

Was sind eigentlich Blähungen?

Im Darm leben viele Bakterien. Das ist aber nicht krankhaft, sondern ganz normal und sogar gesund - man spricht auch von "guten" Darmbakterien. Der Organismus braucht sie, da sie wichtige Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin K und B12 herstellen, das Immunsystem im Darm unterstützen und viele weitere Aufgaben im Stoffwechsel übernehmen. Einige dieser Bakterien produzieren Gase. Eine gewisse Menge davon ist ganz normal und wird in der Regel über die Darmwand aufgenommen. Eine ungünstige Zusammensetzung oder eine mindere Qualität des Futters kann aber dazu führen, dass sich gasbildende Bakterien im Übermaß vermehren. Diese produzieren dann soviel Gas, dass es nicht mehr vollständig aufgenommen werden kann. Die Folge ist, dass es über den Darmausgang als "Pups" entweichen muss.

Gesundheitliche Urachen

Aber auch gesundheitliche Ursachen können die Blähungen beim Hund verursachen. So können unter anderem Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, eine Pankreatitis, ein Parasitenbefall oder aber auch eine Futtermittelunverträglichkeit dahinterstecken. Leider der Hund auffällig oft oder langanhaltend unter Blähungen, sollte daher zunächst ein Tierarzt konsultiert werden. Insbesondere, wenn der Hund sichtlich an Gewicht verliert, einen auffälligen Stuhlgang oder veränderten Appetit zeigt, sollte zunächst ein Tierarzt aufgesucht werden, um gesundheitliche Ursachen auszuschließen.

Liegen keine gesundheitlichen Ursachen vor und der Hund leidet trotzdem unter Blähungen, liegt der Verdacht nahe, dass das Futter die Blähungen verursacht. Um sicherzugehen, dass es am Futter liegt, sollte zunächst  zwei Wochen lang ausschließlich das reguläre Futter gefüttert werden - in dieser Zeit sollte der Hund keine zusätzlichen Snacks, Kauartikel, Tischreste oder anderes aufnehmen. Nur so kann ein eindeutiger Rückschluss auf das Futter gezogen werden.

Das Futter kann Blähungen begünstigen

Ein Futter, das zum Beispiel einen hohen Anteil an minderwertigen Eiweißen mit viel Bindegewebe enthält, kann bei empfindlichen Tieren Blähungen begünstigen. Solche Futter mit viel Bindegewebe haben häufig den Sammelbegriff „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ in der Deklaration stehen. Gut verdaulich dagegen ist beispielsweise Muskelfleisch. Getreide hat zwar viel gut nutzbare Energie, besteht aber hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Und auch ein zu hoher Gehalt an Kohlenhydraten kann Blähungen verursachen. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Verdauungskapazität nicht überschritten wird. Auch der Rohfasergehalt des Futters spielt eine Rolle. Je nach Alter und Leistungsgruppe sollte das Futter andere Richtwerte einhalten.


Wie können Blähungen reduziert werden?

Oft kann ein Futterwechsel schon die gewünschte Linderung bringen. Jedes Futter ist unterschiedlich zusammengesetzt und beeinflusst die Bakterien im Darm anders. Es gibt auch Futter, das speziell für empfindliche Tiere konzipiert wurde, leicht verdauliche Zutaten enthält und den Darm und gesamten Organismus weniger belastet. Oft ist es ratsam, sich von Fachleuten beraten zu lassen, denn fast immer findet sich eine gute Alternative zum aktuellen Futter, bei der die Rezeptur hochwertiger zusammengestellt oder bestimmte Parameter günstiger eingehalten werden. Wichtig hierbei ist eine schrittweise Futterumstellung, damit sich die Verdauung langsam an das neue Futter anpassen kann.

Tipp: Nutzen Sie eine kostenlose und individuelle Futterberatung bei pets Premium. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl eines passenden Futters bei Blähungen und der richtigen Futterumstellung.

Welches Futter bei Blähungen?

Empfehlenswert sind beispielsweise hochverdauliche konventionelle Futtermittel, die hochwertige Fleischquellen nutzen und einen moderaten Protein- und Rohfasergehalt aufweisen. "Einfache" Rezepturen mit wenigen, aber hochwertigen Zutaten, sind oft eine gute Wahl bei Blähungen, ebenso können Rezepturen mit (tierischem) Single-Protein und leicht verdaulichen Kohlenhydratquellen (z.B. Reis) empfehlenswert sein.

Tipp: Die zusätzliche Zufütterung von Probiotika kann zur Unterstützung der Magen-Darm-Flora beitragen. Ebenso kann eine Futterergänzung mit Yucca Schidigera bei Blähungen hilfreich sein.

Produktbeispiele für Futter bei Blähungen:

Wolfsblut - Trockenfutter - Range Lamb Adult 15kg
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Herrmann’s - Trockenfutter - Fitnessmüsli Bio-Huhn mit Reisflocken und Zucchini 2,5kg
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Wildes Land - Trockenfutter - Lamm mit Reis und Wildkräutern 12kg (glutenfrei)
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Primum - Trockenfutter - Soft Huhn mit Kartoffel 5kg (getreidefrei)
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grau - Ergänzungsfutter - Intestinal Plus Tabletten 120 Stück
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Wolfsblut - Ergänzungsfutter - Yucca Gold 450g (getreidefrei)
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