Rasseportrait: Bengal

Bengalkatzen sind bekannt für ihr auffälliges Leopardenmuster. Auch wenn die schönen Tiere vom Aussehen eher an eine Wildkatze erinnern, sind sie vom Charakter her sehr verschmuste und verspielte Wohngenossen. Mit der richtigen Haltung und nötigen Aufmerksamkeit ist der exotische Miniatur-Leopard ein freundlicher und unternehmungslustiger Mitbewohner.
Bengalkatze

Rassen Steckbrief Bengal

Name: Bengal

Ursprung: USA

Wesen: Zutraulich, Aufmerksam, Aktiv, Neugierig, Freundlich

FiFé-Rassestandard: Kategorie III, BEN

Größe: Mittel bis groß

Gewicht: Kater: 5 – 8 kg, Katze: 3 – 4 kg

Äußere Merkmale: Langer kräftiger Körper, kleiner Kopf, mittellanger Schwanz, kurz bis mittellanges Fell

Geschichte und Herkunft

Ihren Namen hat die Bengal von ihrem wilden Vorfahren aus Süd-Ostasien - der Leopardkatze, lat.  Prionailurus bengalensis. In den 1960er verpaarte die Genetikerin Jean Mill eine männliche Leopardkatze mit einer schwarzen, domestizierten Katze. Das dabei entstandene getupfte Weibchen kreuzte sie auf den Vater zurück, wodurch sie einige schön gezeichnete Kitten erhielt. Nach dem Tod ihres Mannes führte sie ihre Zucht erst 1972 fort. Hierfür erhielt Sie acht weibliche Hybriden von dem Genetiker Dr. Willard Centerwall, der die Katzen zur Erforschung der Krankheit Felinen Leukose (FeLV) kreuzte. Einige weitere Züchter bauten neue Blutlinien der Bengalkatze auf, wodurch eine breite Linienbasis entstanden ist. In den USA ist die Bengalkatze von der TICA (The International Cat Association) seit 1985 zugelassen. 1992 wurde sie in Deutschland von den freien Vereinen anerkannt und 1998 schließlich auch bei der FIFE. Die heutige Zucht ist reinerbig, was bedeutet, dass die Tiere nur untereinander, also ohne Kreuzung von Haus und Wildkatze verpaart werden.

Bengalkatze Kitten

Wesen

Die Bengalkatze ist eine domestizierte Katze mit den physischen Eigenschaften der im Dschungel lebenden kleinen Felis Bengalensis oder Leopardkatze. Trotz ihres „wilden“ Aussehen besitzt die Bengalkatze ein sehr liebenswertes und anhängliches Temperament. Sie ist nicht nur sehr zutraulich und verschmust, sondern auch außerordentlich kommunikativ und unterhält sich gerne mit uns Menschen durch lautes Schnurren oder auch Miauen. Die energiegeladenen Katzen brauchen eine Menge Beschäftigung, sie sind sehr aktiv und oft bis ins hohe Alter extrem verspielt. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig sollten die intelligenten Tiere deshalb ausgelastet werden. Bengalkatze lernen gerne und schnell Tricks, sogar Apportieren gehört zu ihren lernbaren Fähigkeiten.

Bengalkatze spielt

Haltung

Eine Bengalkatze liegt nur selten faul herum, sie ist immer auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Wird ihr langweilig, hat die Bengalkatze kein Problem damit Türe und Schränke zu öffnen oder auch die Wohnung neu zu "gestalten". Die sportlichen, aktiven Bengalen besitzen durch ihre muskulösen Beine eine enorme Sprungkraft, weshalb hohe Kratzbäume und Klettermöglichkeiten ein Muss sein sollten. Die Bengalkatze eignet sich dabei nicht als reine Wohnungskatze und sollte zumindest ein Freigehege zu Verfügung gestellt bekommen. Am besten sollten Bengalkatzen zu zweit gehalten werden, da sie sich allein in der Wohnung sehr schnell langweilen.

Mögliches Futter & Zubehör für Bengalkatzen

Karlie Kratzbaum Outdoor III Kratzmöbel 1 Stück
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Wildes Land Classic Adult Kaninchen und Huhn mit Distelöl Nassfutter 12 x 100 g
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Wildes Land - Nassfutter - Premium Paket mit Pouches 24 x 100g + Snack 70g (getreidefrei)
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Zwei Bengalkatzen beim Spielen

Äußeres Erscheinungbild

Die Bengalkatze ist beliebt für ihr exotisches Erscheinungsbild, das an ihren wilden Vorfahren, die Leopardkatze, erinnert. Vor allem ihr athletischer, muskulöser Körper, die großen Pfoten und die etwas kürzeren Vorderbeine erinnern an eine Wildkatze. Die Bengalkatze besitzt einen, im Vergleich zum Körper, kleinen Kopf mit kurzen Ohren. Ihr Schwanz ist dick und am Ende spitz zulaufend mit einer schwarzen Schwanzspitze. Das Fell der Bengalkatze ist kurz bis mittellang und wird als dicht, luxuriös und sehr weich beschrieben. Die Rasse gibt es sowohl als braune bzw. schwarze als auch silberne und Snow-Variante. Die Bengal gibt es in zwei unterschiedlichen Fellzeichnungen, entweder mit Tigermuster (marpel) oder mit Leopardenmuster (spotted). Beide Muster sollten einen starken Kontrast zur restlichen Fellfarbe aufweisen.

Wussten Sie schon?

Anders als die meisten Katzen, mögen Bengalen sogar Wasser! Sie spielen gerne mit einem Wasserstrahl, angeln aus dem Teich und auch die Badewanne ist nicht sicher vor ihnen. Mit einem niedrigen Hundeplanschbecken können Sie ihrer Bengal also eine echte Freude machen.


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