Trainingsleckerlis: Die passende Belohnung für einen schnellen Übungserfolg

Auch unsere Vierbeiner naschen mit Vorliebe. Snacks duften für unsere Lieblinge verlockend und sind einfach verführerisch lecker! Doch nicht alle Snacks eignen sich gleichermaßen für jeden Einsatz. Einige dienen eher der langanhaltenden Kaubeschäftigung, andere als besondere Belohnung zwischendurch und wiederum andere eignen sich als motivierende Trainingsleckerlis. Was ein geeignetes Trainingsleckerli für Hunde ausmacht und wie Sie diese richtig im Hundetraining einsetzen, erfahren Sie hier.
Hundetraining mit positiver Bestärkung durch Trainingsleckerlis

Nur sehr wenige Vierbeiner können der Verlockung eines herzhaften Leckerlis widerstehen. Trainingsleckerlis werden demnach in erster Linie zur Übungsmotivation eingesetzt. In jeder Fellnase steckt der Naturinstinkt, nach etwas Fressbarem zu Jagen. Diesen natürlichen Trieb machen wir uns beim Training zunutze. Das Leckerli ist die Belohnung für die korrekte Ausführung einer Aufgabe. Außerdem tragen Trainingsleckerlis dazu bei Bindung und Vertrauen zwischen Hund und Halter zu schaffen. Sie sind "essbarer Ausdruck" von Liebe und Zuneigung.

Welpen aber auch erwachsene Hunde empfinden das Training motivierender und spannender, wenn es überraschende Momente gibt. Verwenden Sie daher am besten unterschiedliche Leckereien, damit die Motivation Ihres Welpen beim Üben nicht abebbt, weil dieser genau weiß, was ihn als Belohnung erwartet. Bleibt es überraschend, wird die Neugier auf die Belohnung öfter siegen und so eher zum Trainingserfolg führen.

Tipp: Versuchen Sie durch einfache „Geschmackstests“ herauszufinden, welche Leckereien bei Ihrem Liebling besonders gut ankommen und welche Leckerlis hingegen lediglich einen kleinen, kurzweiligen Ansporn darstellen.

·         Trainingsleckerlis nach Beliebtheit bei Ihrem Welpen ordnen

·         Hervorragende Trainingserfolge mit den schmackhaftesten Leckerlis belohnen

·         "So-La-La"-Ausführungen einer Übung mit mittelmäßigen Leckereien loben

·         Leckerlis als "Währung" zur Belohnung des Trainingserfolges

Welche Leckerlis für das Hundetraining nutzen?

Da Trainingsleckerlis möglichst schmackhaft sein sollten, ist die Hauptzutat meist hochwertiges Fleisch. Auch die übrigen Zutaten sollten eine gute Qualität aufweisen, sodass sie vom Hund gut vertragen werden. Trainingsleckerlis mit hohem Fleischanteil riechen oft besonders intensiv für unsere Vierbeiner, vor allem, wenn diese auch noch eine hohe Feuchtigkeit haben. Ein Softsnack beispielsweise duftet grundsätzlich intensiver als ein Keks. Das kann sich bei wählerischen Vierbeinern auszahlen. Viele Vierbeiner aber sind diesbezüglich unkompliziert und nehmen dankbar jedes Trainingsleckerli an.

Neben dem Geschmack spielen aber auch die Größe und Konsistenz eine Rolle bei der Wahl eines geiegneten Trainingsleckerlis. Kleinere Happen mit weicher Konsistenz können leichter und schneller verfüttert werden, sodass das Training zwischen den Übungen nicht durch langes Kauen aufgehalten wird. Das erleichtert auch eine zeitlich punktgenaue Belohnung des Hundes. Beim hastigen Herunterschlingen von größeren oder harten Stücken während dem schnellen Training könnte es außerdem zu Verschlucken oder gar unerwünschten Verletzungen kommen. Ab und zu hingegen können größere Belohnungshappen auch als ganz besondere Bestätigung nach wichtigen Übungen dienen, beispielsweise als "Jackpot" nach einem erfolgreichen Abruf.

Ansonsten aber gilt: Lieber öfter einen kleinen Belohnungshappen geben. In den Augen des Vierbeiners zählt ohnehin viel mehr die Belohnungshäufigkeit als die Größe des Snacks. Zu große Happen können dafür auch einfach einmal zerteilt werden und in mehreren kleineren Stücken während dem Training gefüttert werden.

Verschiedene Trainingsleckerlis für Hunde

Auch im Hinblick auf die verfütterten Kalorien ist im täglichen Training kleinen Trainingsleckerlis der Vorzug zu geben, vor allem wenn der Vierbeiner am Anfang des Trainings noch sehr häufig Leckerlis zur Bestätigung erhält. Vor allem Welpen erhalten zu Beginn häufig viele Leckerchen, wenn diese mit dem Training beginnen. Oft wird die Kalorienzufuhr durch Trainingsleckerlis dabei unterschätzt, daher sollten Sie die tägliche Gesamtmenge an Leckerchen und Snacks gut im Blick bewahren. Andernfalls kommt es schnell zu einer erhöhten Kalorienzufuhr und damit verknüpften gesundheitlichen Problemen. Vor allem Welpen können dadurch unerwartet Schaden nehmen, denn sie wachsen mit zuviel Fressen nicht sichtbar in die Breite, sondern schießen zu schnell in die Höhe. Ein zu schnelles Wachstum wirkt sich aber in erster Linie negativ auf die spätere Entwicklung der Gelenke aus. Als Richtwert gilt daher: Maximal 10 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr sollten aus Snacks stammen. Aus diesem Grund sollten Trainingsleckerlis eine möglichst geringe Kaloriendichte haben, das heißt möglichst wenige Kalorien bezogen auf das Gewicht des Snacks.

Ideale Trainingsleckerlis kurz zusammengefasst:

·         Hoher Fleischanteil

·         Kleine Stückgröße

·         Weiche, saftige Konsistenz

·         Kalorienarm

Tipp: Um Kalorien einzusparen, aber den Welpen oder erwachsenen Hund dennoch ausgiebig belohnen zu können, kann ab und an auch das normale Trockenfutter als Leckerli herhalten (wenn der Hund mit Trockenfutter ernährt wird). Die im Training als Snacks gefütterte Menge an Trockenfutter kann in diesem Fall ganz einfach von der üblichen Fütterungsmenge einer Mahlzeit abgezogen werden, um einer Überfütterung vorzubeugen. So behalten Sie ganz einfach den Überblick!

Selbstgemachte "Low-Calorie-Snacks" können ab und an als alternative Belohnung dienen: 

·         Geeignete Obst- und Gemüsesorten in kleinen Stückchen

·         Reiswaffeln oder Reisbällchen von Vollmer’s

·         Selbstgemachtes Popcorn ohne Zusatz von Butter, Zucker oder Salz

Hunter - Hundezubehör - Gürteltasche-L
Hunter - Hundezubehör - Gürteltasche-L

Viele Hundehalter bevorzugen grundsätzlich Leckerlis, die nicht stark krümeln oder einen lästigen Fettfilm hinterlassen. Insbesondere, wenn diese in der Jacken- oder Hosentasche aufbewahrt werden. Hier schaffen aber spezielle Leckerlibeutel einfache Abhilfe, die mit Leckerlis gefüllt in die Tasche gesteckt oder am Gürtelbund befestigt werden können.

Beispiele für beliebte Hunde-Trainingsleckerlis:

Wildes Land Trainingssticks Huhn
Wildes Land - Hundesnack - Trainingssticks Huhn 70g
Primum Soft Snack Ente mit Preiselbeere
Primum - Hundesnack - Soft Snack Ente mit Preiselbeere 200g (getreidefrei)
Wolfsblut Softsnacks Squashies Wide Plain Large Breed
Wolfsblut - Softsnacks - Squashies Wide Plain Large Breed 300g (getreidefrei)
Dokas Hühnerbrust in Stückchen
Dokas - Kausnack - Hühnerbrust in Stückchen 200g (getreidefrei)
Fleischeslust Meat & Treat Pockets Geflügel
Fleischeslust - Hundesnack - Meat & Treat Pockets Geflügel 4 x 40g (getreidefrei)
Escapure Lamm Hupferl
Escapure - Kausnack - Lamm Hupferl 150g (getreidefrei)

Leckerlis für Hunde selber machen

Sie wollen Ihren Liebling mit selbst gemachten Hundekeksen verwöhnen? Aus ein paar Zutaten lassen sich in nur wenigen Minuten selbstgemachte Leckerlis zaubern. Ihr Liebling wird diese Abwechslung sicher zu schätzen wissen und sich beim Training ganz besonders anstrengen, um eine der selbstgemachten Leckereien zu ergattern!

Rezept für Hundekekse mit Thunfisch

·         100 g Mehl

·         1 Ei

·         1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen. Sehr kleine Portionen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Bei 150°C für 30 Minuten im Ofen backen. Abkühlen lassen und zeitnah trainieren.

Rezept für weiche Hundekekse mit Leber

·         1 Becher Mehl

·         1 Becher feine Speisestärke

·         1 verquirltes Ei

·         250 g Hühnerleber

Die Hühnerleber zermahlen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Die Masse auf ein Backblech mit Backpapier streichen. Die Leberkekse bei 180°C Umluft für 20-25 Minuten backen. Nach dem Backen abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden.
Kleine Info: Es kann durch die Leber zu einer möglicherweise ungewohnten Geruchsentfaltung kommen.

Leckerlis für das Hundetraining selber backen

Selbstgemachte weiche Trainingsleckerlis sind nicht sehr lange haltbar und sollten innerhalb von zwei bis drei Tagen verfüttert werden. Aufbewahren lassen sich die Leckereien währenddessen in einem luftdichten Döschen im Kühlschrank. Alternativ können Sie die Kekse auch in Portionen aufteilen und einfrieren, sodass die selbstgemachten Trainingsleckerlis je nach Bedarf aufgetaut werden können.

So setzen Sie Trainingsleckerlis richtig ein

Indem Sie Ihrem Vierbeiner das Leckerli zeigen, können Sie seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Gibt die Leckerei Ihrem Liebling keinen visuellen Anreiz, lenken Sie dessen Aufmerksamkeit erst auf das Leckerli, indem Sie es in die Nähe seiner Nase halten. Schnuppert dieser daran, nehmen Sie die Hand mit dem Leckerli zu Ihrer Brust – die Aufmerksamkeit Ihres Hundes gehört nun Ihnen.

Geben Sie Ihrem Hund ein Kommando oder eine Aufgabe, die er erledigen muss, um die Leckerei zu erhalten. Das kann beispielsweise das Kommando „Platz“ sein. Führt Ihr Vierbeiner die Aufgabe korrekt durch, erhält er im selben Moment das Trainingsleckerli. Von großer Bedeutung ist das richtige Timing der Belohnung, sodass der Hund das erwünschte Verhalten mit dem Erhalt des Trainingsleckerlis verknüpfen kann. Kennt Ihr Hund das Kommando noch nicht, sollten Sie jeden kleinen Schritt, der zum gewünschten Trainingsresultat führt, belohnen. Lernt dieser das Kommando erst ganz neu, sollte zu Beginn jede korrekte Ausführung des Kommandos mit einem Trainingsleckerli bestätigt werden. Beherrscht Ihr Vierbeiner das Kommando gut, zeigen Sie ihm vor der Erteilung des Kommandos das Leckerli nicht, belohnen aber die korrekte Ausführung mit einer Leckerei. Im nächsten Schritt verteilen Sie Trainingsleckerlis für die Übung nur noch nach dem Zufallsprinzip – mal gibt es eine Leckerei, mal gibt es ein gesprochenes Lob.

Wenn Sie Ihrem Vierbeiner ein Leckerli zukommen lassen, sollte er es zärtlich aus Ihrer Hand nehmen. Zeigt er Tendenzen, in Ihre Hand zu beißen, um an die Leckerei zu gelangen, sollten Sie mit Ihrem Vierbeiner das freundliche Nehmen des Trainingsleckerlis üben. Halten Sie dafür das Leckerli in der geschlossenen Faust. Versucht der Hund auf rabiate Art und Weise an das Leckerli zu gelangen, halten Sie Ihre Faust geschlossen und sagen ein bestimmtes „Nein“. In der Regel wird dieser dazu übergehen, sich eine andere Strategie zu überlegen. Sobald er zaghafter wird und beispielsweise nur über die Faust schleckt, öffnen Sie die Faust und loben Ihren kleinen Liebling. Dieser wird schnell merken, dass nicht Gewalt, sondern Zärtlichkeit zu dem begehrten Leckerchen führt.

Übrigens: "Naschen" ist natürlich ab und zu auch zwischendurch und ohne Meisterleistungen erlaubt. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn Sie Ihren Vierbeiner für einen Großteil seiner täglichen Belohnungen im Training "arbeiten" lassen, damit diese ihren Reiz behalten.

Wir wünschen viel Spaß beim Aussuchen der Trainingsleckerlis und fleißigen Üben!

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