Haltung und Erziehung des Hundes

Wölfe sind Raubtiere, die in einem Rudel organisiert leben. Ein Rudel ist dabei kein loser Zusammenschluss von Einzeltieren, sondern eine streng hierarchisch aufgebaute Organisationsstruktur, d. h. es gibt höher gestellte Tiere und andere, die einen niedrigeren Rang haben. Dieser straffe Aufbau des Rudels lässt sie sehr effektiv zusammenarbeiten und ermöglicht ihnen z. B. Tiere zu jagen, die deutlich ausdauernder und auch schneller laufen können, als sie selber.

Es ist daher verständlich, dass sie ein reichhaltiges Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten besitzen, um mit den anderen Mitgliedern ihres Rudels zu kommunizieren. Die Kommunikation dient zum Einen dazu, sich mit den anderen Rudelmitgliedern abzustimmen, z. B. bei der Jagd. Zum Anderen wird durch die Interaktion der Wölfe die Hierarchie innehalb des Rudels gefestigt oder sortiert sich gegebenenfalls neu.

 

Was bedeutet das für den Hund?

Der Haushund ist unverkennbar ein domestizierter Wolf geblieben. Viele ursprüngliche Verhaltensweisen sind auch beim Hund noch immer vorhanden. Er setzt sie im täglichen Zusammenleben mit anderen Hunde, aber auch in der Interaktion mit seiner menschlichen Familie ein. Der Hund sieht seine Familie als Rudel, die einzelnen Familienmitglieder als Rudelmitglieder. Und genau wie der Wolf versucht auch der Hund seinen Platz in der (vermeintlichen) Hierarchie zu finden und gegebenenfalls auch zu verteidigen. Wenn sich ihm die Gelegenheit bietet, dann wird er sogar versuchen, das Rudel anzuführen und die "Marschrichtung" anzugeben.

 

Tipp:

Schauen Sie sich doch auch mal das Harmonische Hundetraining an und holen Sie sich einige Anregungen.

 


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