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Sind multiresistente Keime eine Gefahr im Tierfutter?

Überall dort, wo Lebensmittel hergestellt werden - sei es ob für den menschlichen Verzehr oder in der Futtermittelproduktion - besteht das Risiko innerhalb der einzelnen Schritte des Produktionsprozesses potentiell krankmachende Keime (meistens Bakterien) einzubringen. Dieses Risikos sind sich die Futtermittelproduzenten und die diese überwachenden Behörden bewusst. Es besteht daher eine gesetzliche Verpflichtung, risikoreiche Schritte des Produktionsprozesses zu identifizieren - also jene, an denen es möglicherweise zu einer Kontamination der Produkte kommen kann - und fortwährend zu überwachen. So können im Bedarfsfall geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Potentiell krankmachende Bakterien auf Lebensmitteln sind u. a. Salmonellen, Campylobacter oder Escherichia coli. In jüngster Vergangenheit liest man immer häufiger auch von MRSA. Dahinter verbergen sich multiresistente Bakterien der Gattung Staphylococcus. Was ist darunter zu verstehen? Bei bakteriellen Infektionen ist die Behandlung mit Antibiotika das Mittel der Wahl. Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien oder zerstören diese direkt. Solche Infektionen können daher in der Regel gut kontrolliert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich manche Bakterien allerdings so verändern, dass die üblicherweise wirksamen Antibiotika nicht mehr oder nicht mehr ausreichend wirksam sind. In einem solchen Fall spricht man von einer erworbenen "Antibiotika-Resistenz" der Bakterien. Manche Resistenzen sind so weitgehend, dass es kaum noch Medikamente gibt, die diese Keime angreifen können. Infektionen mit solchen Keimen sind daher stark gefürchtet. Man spricht in diesen Fällen von "mehrfach (multipler) Resistenz".

Die meisten Keime, die auf Lebensmitteln gefunden werden, sind sehr instabil gegenüber Hitze. Die üblicherweise beim Kochen erreichten Temperaturen reichen aus, um diese Keime abzutöten. Die Hauptgefahr für eine Infektion mit solchen Bakterien geht daher hauptsächlich von rohen Lebensmitteln aus, beispielsweise rohen Eiern oder nicht ausreichend durchgegartem Geflügelfleisch. Die Temperaturen in der kommerziellen Futtermittelproduktion sind häufig noch höher als die, die beim normalen Kochvorgang erreicht werden. Die Gefahr sein Haustier über das Futter mit einer der üblicherweise für Lebensmittelinfektionen verantwortlichen Bakterienart zu infizieren, ist daher äußerst gering. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob die Keime gegen verschiedene Antibiotika resistent sind oder nicht - wenn sie durch die Hitze abgetötet werden, dann geht keine Gefahr mehr von ihnen aus.

Es gibt verschiedene Gründe für die Entstehung von Resistenzen bei Bakterien. Einer der Gründe, der sehr häufig zu lesen ist, ist der Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion, also in der Aufzucht und Mast von Nutztieren. Die Zugabe von Medikamenten ist bei lebensmittelliefernden Tieren streng geregelt. Es ist genau festgelegt, welche Medikamente überhaupt eingesetzt werden dürfen bzw. welche Wartezeiten bei den einzelnen Wirkstoffen eingehalten werden müssen, bevor die Tiere geschlachtet und weiterverarbeitet werden dürfen. Nach Ablauf der Wartezeit sind die möglicherweise im Tier noch nachweisbaren Wirkstoffmengen so gering, dass keine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher mehr besteht. In der Futtermittelproduktion gelten dieselben Vorschriften wie für Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Wenn Wartezeiten nicht eingehalten werden dürfen diese Tier oder Teile dieser Tiere überhaupt nicht weiterverarbeitet , sondern müssen entsorgt werden.


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