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Ob neues Futter, Futterumstellung, oder das Abklären von Futtermengen, unsere Spezialistinnen & Spezialisten von petsPremium helfen Ihnen gerne mit einer individuellen Futterberatung weiter! Und das Ganze unverbindlich und kostenfrei. Einfach Termin vereinbaren.


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Bitte beachten Sie: Die Beratung durch unsere Futterexpertinnen, unsere Tierärztin oder Tierheilpraktikerin ersetzt nicht das Erstgespräch bei Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin. Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden oder Auffälligkeiten Ihres Tieres immer zunächst an Ihren Tierarzt/Ihre Tierärztin.


FUTTERBERATUNGSEXPERTIN KRISTINA
Kristina

Egal ob Hunde, Katzen oder Pferde, die Vierbeiner sind stets an der Seite von Kristina. Dabei setzt sie sich nicht nur intensiv mit den jeweiligen Bedürfnissen der Tiere auseinander, sondern legt auch ein besonderes Augenmerk auf die artgerechte Ernährung. Die Kombination aus langjähriger Erfahrung im Umgang mit den Tieren und dem Wissen im Futtermittelbereich nutzt Kristina, um das passende Futter für Ihren Vierbeiner zu finden.

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FUTTERBERATUNGSEXPERTING GUILIANA
Giuliana

Auch Giuliana wird schon immer von Vierbeinern an ihrer Seite begleitet. Es ist ihr ein besonderes Anliegen die Gesundheit der Tiere zu erhalten und diese ganzheitlich zu betrachten. Deshalb hat die gemeinsame Suche nach einem passenden Futter für Ihren Vierbeiner für sie einen besonderen Stellenwert.



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ALLE FREIEN TERMINE
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Sie haben keine Präferenz für Ihre Beratungsexpertin? Hier finden Sie alle freien Termine und können so genau den Termin auswählen, der Ihnen am besten passt. Wir finden das beste Futter für Ihren Vierbeiner!


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Allgemeines zu Ernährung & Futter

Allgemeines zu Ernährung & Futter

Nein, ein Hund ist ein sog. Omni-Carnivore, d.h. ein Fleischfresser mit der Tendenz zum Allesfresser - wie Wölfe auch (Wölfe fressen z. B. gerne Würmer, Gräser, Wurzeln, Beeren). Der Hund benötigt dennoch für bestimmte Verdauungsprozesse Kohlenhydrate in der Nahrung. Wie hoch dieser Anteil sein sollte, ist vorrangig abhängig von Alter und Aktivität: ältere Hunde benötigen generell eher höhere Kohlenhydratanteile, die als Ballaststoffe die Verdauung anregen.

Ein Hund kann dank seinem großen Magen hohe Mengen des Tagesbedarfs auf einmal aufnehmen, was jedoch Risiken birgt, wie zum Beispiel Magendrehungen oder Magenerweiterungen. Daher empfehlen wir, soweit möglich, 2-3 x täglich zu füttern. Dies gilt vor allem für Hunde mit einem tiefen Brustkorb (z.B. Dobermann, Weimaraner, DSH u.a.) Nach dem Fressen empfehlen wir mindestens eine Stunde Ruhe, um das Risiko einer Magendrehung zu minimieren. Am besten ist es, relativ feste Futterzeiten einzuführen, damit sich der Magen-Darm-Trakt daran gewöhnt.

In einem Alleinfuttermittel sind alle notwendigen Nährstoffe so zusammengestellt, dass es den Bedarf der jeweiligen Tierart komplett deckt und keine Zufütterung notwendig ist. Das heißt, Nahrungsergänzungen sollten hier nur eingesetzt werden, wenn es einen ernährungsphysiologischen Grund dafür gibt: z.B. im Fellwechsel und/oder generellen Fell- und Hautproblemen ein Lachsöl, Grünlippmuschelpulver zur Unterstützung des Bewegungsapparates etc.
Nahrungsergänzungen auf Mineralstoffbasis, mit einem zB hohen Calcium-Anteil, sollten nur unter Rücksprache mit dem Tierarzt zugefüttert werden, da bei Dauergabe dadurch das Calcium-Phosphor- Verhältnis verschoben werden und was fatale Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben kann.

Ein Ergänzungsfuttermittel ist demnach prinzipiell alles, was kein Alleinfutter ist. Ein Ergänzungsfuttermittel deckt den täglichen Nährstoffbedarf eines Tieres nicht, es dient -wie der Name schon sagt- lediglich der Ergänzung. Es kann nur zusätzlich zu einem Alleinfuttermittel verabreicht werden oder muss nach einer professionellen Bedarfsberechnung mit den notwendigen Inhaltsstoffen aufgestockt werden.

Diese Frage kann man so pauschal nicht beantworten, denn jeder Hund hat je nach Alter und Aktivität andere Bedürfnisse und eine individuelle Verstoffwechslung. Um das beste Futter für Ihr Tier zu finden, empfiehlt es sich, die Inhaltsstoffe genau zu untersuchen. Hochwertige Futter beinhalten Muskelfleisch, keine tierischen Nebenerzeugnisse und haben einen moderaten Kohlenhydratgehalt. Hierbei wäre Auswahl der Darreichungsform Trocken- oder Nassfutter eher zweitrangig und abhängig davon, was der Hund am besten verwerten kann.

Alle Informationen zur richtigen Futterumstellung finden Sie hier!


Je nach Herstellerempfehlung können verschiedene Trockenfutter, aber auch Nass- und Trockenfutter, ohne Probleme miteinander kombiniert werden. Einzig das Mischen von Trocken und Nass in einer Mahlzeit ist v.a. bei empfindlichen Hunden nicht zu empfehlen: aufgrund der verschiedenen Verdauungszeiten kann es hier zu schmerzhaften Aufgasungen im Magenbereich kommen. Gerade bei größeren Rassen ist dies wegen der Gefahr der Magendrehung zu vermeiden.
Abwechslung in den Futternapf bringen zu wollen ist häufig eine „Kopfsache“ des Besitzers und vor allem bei der Verfütterung eines Alleinfuttermittels auch nicht notwendig. Ganz im Gegenteil: je mehr Abwechslung der Hund bekommt, desto schwieriger wird es, eventuell auftretende Futtermittelallergien nachzuverfolgen oder später noch Fleischquellen für notwendig werdende Ausschlussdiäten „auf der hohen Kante“ zu haben.

Man kann Trockenfutter einweichen, muss man aber nicht. Vorteile sind, dass das Futter so intensiver riecht und die Wasseraufnahme erhöht wird. Das Einweichen mit lauwarmem Wasser so ca. 10-15 Minuten vor der Fütterung empfehlen wir besonders gerne bei empfindlichen Hunden, da die Verdauung hierdurch erleichtert wird.

Fragen rund um die Inhaltsstoffe

Fragen rund um die Inhaltsstoffe

Kohlenhydrate sind sogar wichtig in der Hunde-Ernährung. Wie oben bereits beschrieben ist der Hund ist ein Omni-Carnivore, der für bestimmte Verdauungsprozesse auch Kohlenhydrat-Anteile benötigt. Je höher der Kohlenhydratanteil in einem Futter ist, desto niedriger ist jedoch folglich auch der Fleischanteil. Junge/aktive Hunde benötigen demnach immer eine eher kohlenhydrat-ärmere und somit fleischlastigere Zusammensetzung; ältere Hunde eher einen höheren Kohlenhydrat-Anteil, der sich dann als Ballaststoff positiv auf die Verdauung auswirken kann und eher an den nicht mehr so hohen Energiebedarf angepasst ist.

Kalzium liegt fast ausschließlich in den Knochen vor, Phosphor in den Knochen und in den Muskeln. Das Verhältnis des gesamten Kalziums zum gesamten Phosphor im Körper beträgt zwischen 1,5-2:1.
Ein zu hoher Kalziumspiegel im Körper kann Schäden verursachen (z. B. Verkalkungen von Organen), daher reguliert der Organismus diesen Spiegel sehr genau. Dies ist für den Körper sehr aufwendig, daher sollte das Ca-P-Verhältnis im Futter den Bedürfnissen des Organismus angepasst sein. Folglich sollte das Ca-P-Verhältnis also auch im Futter idealerweise zwischen 1,5-2:1 liegen.
Wegen des empfindlichen Ca-Ph-Verhältnisses sind (Dauer-) Gaben von z.B. Mineralstoff-Ergänzungen zusätzlich zu einen Alleinfuttermittel daher eher kontra-produktiv.

Rohprotein umfasst alle eiweißhaltigen Bestandteile. Diese können tierischen oder auch pflanzlichen Ursprungs sein.
Ebenso verhält es sich mit dem Rohfett. Auch hier muss man in der Zusammensetzung zwischen tierischen oder pflanzlichen Fetten unterscheiden. Da der Hund ein Fleischfresser ist, liefern tierische Bestandteile eine bessere Bio-Verfügbarkeit.
Je jünger und aktiver ein Hund ist, desto höher sollten diese beiden Werte sein, damit der höhere Bedarf an Nährstoffen gedeckt werden kann.
Rohasche ist ein statistischer Wert, der die Gesamtheit an Mineralstoffen und Spurenelementen bezeichnet, wenn das Futter in einem sog. Muffelofen verbrannt wird. Das ein Wert über 6% schädlich für Leber/Nieren wäre ist ernährungsphysiologisch so nicht ganz korrekt, sondern sehr abhängig von der Qualität der verwendeten Rohstoffe: je hochwertiger und reichhaltiger die Rezeptur, desto höher sind die darin enthaltenen Nährstoffe.

Purine sind organische Verbindungen, die unter anderem für neuen Zellaufbau zuständig sind. Jedoch sind diese in besonders hohem Maße in Innereien und tierischen Nebenerzeugnissen enthalten. Diese Bestandteile sollten also nur in entsprechend geringem Anteil verfüttert werden und nicht den Hauptbestandteil der Nahrung ausmachen.

Nein. Es gibt keine Rasse, bei der pauschal mehr oder weniger Protein gefüttert werden soll/muss. Dies ist primär auch innerhalb einer Rasse abhängig von Alter/Aktivität und dem jeweiligen Energiebedarf des individuellen Hundes. Auch bestimmte Krankheitsbilder und Rassedispositionen müssen hier individuell betrachtet werden. Beim Dalmatiner ist z. B. eine Erbkrankheit bekannt, bei der der Harnsäurestoffwechsel gestört ist und eine purinarme Ernährung empfohlen wird. Es erkrankt aber nicht jeder Dalmatiner, deswegen sollte man keine vorbeugende proteinarme Diät machen, weil diese den Hund unterversorgen kann.
Gerne beraten wir Sie hier bei weiteren Fragen auch persönlich. Klicken Sie hier für unsere persönliche Futterberatung.

Verdauungsprobleme und weitere Erkrankungen

Verdauungsprobleme und weitere Erkrankungen

Ursachen für einen veränderten Stuhlgang können sehr vielschichtig sein: vielleicht passt der Kohlenhydratanteil nicht zum Stoffwechsel des Hundes, eventuell verträgt das Tier einen der Inhaltsstoffe nicht, ist der Hund noch in einer Umstellphase etc.? Wir können hier gerne beratend zur Seite stehen, bei länger anhaltenden Symptomen sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Unterstützen kann man hier mit leicht verdaulicher Schonkost und z.B. mit der Moro’schen Möhrchensuppe und kleineren Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Jedoch müssen zusätzlich zu oben genannten Ursachen weitere Erkrankungsfaktoren wie Magen-Darm-Infekt und/oder Parasitenbefall berücksichtigt werden und vom Tierarzt ggfs. behandelt werden. Gerade bei länger bestehenden Symptomen und gestörtem Allgemeinbefinden, v.a. wenn das Tier ein Welpe ist- sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Wenn beim Hund Futtermittelallergien vermutet werden, hilft oft als letzter Weg eine Ausschlussdiät. Hierzu wird eine Proteinquelle ausgewählt, die der Hund noch nicht (oder sehr selten) bekommen hat, wodurch das Immunsystem hier noch keine negative Immunantwort geschaltet haben kann. Empfohlen wird eine Fütterung von mindestens 6-8 Wochen. Dadurch wird die Immunreaktion heruntergefahren, die Symptome klingen ab. Wichtig ist hierbei, dass auch Leckerchen und Kauartikel ausschließlich im gewählten Fleischbereich liegen. Bereits kleine Mengen Fremdprotein können das Immunsystem „ärgern“ und verfälschen. Parallel oder anschließend sollte auch die Magen-Darm-Flora aufgebaut werden, um erneuten Verdauungsproblemen vorzubeugen.

Klicken Sie hier hier. Wir beraten Sie gerne eingehend, um das individuell passende Futter für Ihren Hund zu finden.

Bei diagnostizierten Erkrankungen z.B. auch der verstoffwechselnden Organe wie Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse kann eine entsprechend angepasste Ernährung unterstützend wirken. Jedoch ersetzt unsere Ernährungsberatung kein Erstgespräch beim Tierarzt. Wir können hier nur beratend zur Seite stehen, aber suchen sehr gerne mit Ihnen zusammen das geeignete Futter für Ihren Hund.
Gerne beraten wir Sie hier bei weiteren Fragen auch persönlich. Klicken Sie hier für unsere persönliche Futterberatung.

Altersspezifische Fragen

Altersspezifische Fragen

Solange sich ein Organismus noch im Wachstum befindet, werden höhere Anteile an Nährstoffen und Bausteinen benötigt. Diese erhalten die Welpen und Junghunde mit entsprechenden Welpenprodukten, die auf diese Bedürfnisse angepasst sind und alle notwendigen Inhaltsstoffe beinhalten. Entsprechend konzipierte Alleinfuttermittel eignen sich hier optimal, da hier alle Vitamine, Mineralstoffe etc. an den benötigten Tagesbedarf angepasst sind und Ihr Hundekind rundum versorgt wird.

Ab 8 Wochen sollte man einen Welpen 3-4 mal täglich füttern, mit einem halben Jahr kann man auf 2-mal täglich umstellen. Ab ca. einem Jahr bei 2-mal täglich bleiben

Die Magen-Darm-Flora von Welpen und Junghunden ist noch sehr empfindlich und braucht seine Zeit, um sich zu stabilisieren. Vor allem ein schneller und vielfacher Wechsel zwischen verschiedenen Herstellern kann hier sehr nachteilig für die Verdauung sein.
Eine Futterumstellung passiert am Besten über 7 Tage. An Tag 1 und 2 Ersetzen Sie ein Viertel des bisherigen Futters durch Ihr neues Futter. An Tag 3 und 4 erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters auf die Hälfte. An Tag 5 und 6 sind schon drei Viertel des Futters neu und am letzten Tag stellen Sie dann komplett auf das neue Futter um.

Im Zuge einer Futterumstellung kann es manchmal vorkommen, dass Hunde Magen-Darm-Symptomatiken zeigen (z.B. Durchfall, weicher Kot, Blähungen, unregelmäßiger Kotabsatz). Das bedeutet nicht automatisch, dass das neue Futter nicht gut vertragen wird. Die Verdauung des Hundes muss sich erst an das neue Futter gewöhnen. Warten Sie bei auftretenden Verdauungsproblemen im Zuge der Futterumstellung zunächst etwas ab: Bleiben Sie etwas länger als geplant bei dem aktuellen Mischverhältnis aus bisherigem und neuem Futter oder gehen Sie sogar einen Schritt zurück und führen die Umstellung zunächst wieder mit einem höheren Anteil des alten Futters fort. Bessern sich die Symptome, können Sie mit der Futterumstellung fortfahren und auf ein höheres Mischverhältnis aus neuem zu altem Futter steigern. Sollten sich die Symptome bei Ihrem Tier auch nach etwa zwei bis drei Wochen nicht bessern, Sie sich unsicher sein oder sich die Symptome sogar unerwartet stark verschlechtern, sprechen Sie zunächst mit einem Tierarzt. Es könnten gesundheitliche Ursachen dahinter stecken, die es auszuschließen gilt, oder aber das neue Futter wird einfach nicht gut vom Hund vertragen.


Bei Unsicherheiten zur Auswahl des passenden Welpen- oder Junghunde-Futters wenden Sie sich gerne an unsere Berater. Klicke Sie hier.

Wie beim Menschen auch gibt es auch beim Hund keine pauschale Altersgrenze, ab der dieser als „Senior“ ernährt werden müsste. Hier spielen Größe, Aktivität und Stoffwechsel sehr individuelle Rollen. Wenn Ihr älteres Tier jedoch typischerweise eher zum „Ansetzen“ neigt oder auch erkrankungsbedingt reduzierte Produkte benötigt, dann wären spezielle Senior-Produkte empfehlenswert. Auch hier beraten wir Sie gerne, ob Ihr Hund bereits ein Senior-Produkt benötigt.

Fragen zum Thema Katzenfutter

Fragen zum Thema Katzenfutter

Katzen sind reine Fleischfresser. Für sie ist ein hoher Proteinanteil im Futter wichtig. Katzen benötigen kaum Kohlenhydrate, sodass es wichtig ist, dass das Futter wenige davon enthält.

Trockenfutter hat weniger Wasser und mehr Energie. Wichtig ist hier, immer frisches Wasser zur Verfügung zu stellen, da Katzen ohnehin oft faule Trinker sind. Nassfutter hat einen höheren Wasseranteil und ist kalorienärmer. Das passende Futter richtet sich gerade bei Feinschmeckern wie Katzen, nach Vorliebe, Alter und Aktivität.

Nein. Katzen sind reine Fleischfresser, eine vegetarische Ernährung wäre tierschutzwidrig. Ohne bestimme Aminosäuren (Eiweißbausteine, die nur in Fleisch enthalten sind) können lebensbedrohliche Mängel entstehen, welche häufig zu spät erkannt werden. Ein Beispiel einer für Katzen essenziellen Aminosäure ist Taurin. Taurin muss in Katzenfutter enthalten sein.

Am besten nicht oder nur in kleinen Mengen, weil die meisten Katzen keine Milch vertragen, da sie zu wenige Enzyme besitzen, die zur Verdauung des Milchzuckers benötigt werden. Katzen bekommen von Milch oft Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen. Spezielle Katzenmilch ohne Laktose, kann verfüttert werden.

Zur Abdeckung des Nährstoffbedarfs während des Wachstums sollte bis zu einem Jahr ein Kittenfutter gefüttert werden. Jungen Katzen sollten verschiedene Futtermittelsorten angeboten werden, sodass sie viele Futterarten kennenlernen. Es sollten mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag gefüttert werden. Während des Wachstums kann Futter zur freien Verfügung gestellt werden, zum Erlernen eines natürlichen Sättigungsgefühls. Später sollte das Futter nicht immer zur freien Verfügung stehen, um Übergewicht zu vermeiden.

Nein. Katzen brauchen eine andere Nährstoffzusammensetzung als Hunde. Vor allem brauchen Katzen Proteine und Fette und dies im sehr viel höheren Anteil als Hunde. Dadurch kann es zu gesundheitsgefährdenden Mängeln kommen, wenn eine Katze mit Hundefutter ernährt wird.

Leckerlis sind generell unbedenklich, allerdings sind sie zusätzliche Kalorien bzw. Energie, die die Katze zu sich nimmt. Man kann als Leckerli einfach das normale Futter verwenden und es von der täglichen Ration abziehen oder man füttert separate Leckerlis, wobei die normale Futtermenge ebenso reduziert werden muss. Ob man mit Futtermenge und Leckerli-Menge richtig liegt, muss man beobachten. Wird die Katze dicker, muss man eines der beiden reduzieren. Bei zu dicken Tieren gilt: am besten keine Leckerlis, weil sie zu viele Kalorien zusätzlich enthalten.

Katzen brauchen generell weniger Wasser als z.B. Hunde. Eine regelmäßige, ausreichende Wasseraufnahme ist dennoch natürlich notwendig. Durch Fütterung von Nassfutter kann die Katze zum Teil bereits mit Wasser versorgt werden. Wir empfehlen getrennte Fress- und Trinkbereiche einzurichten, sodass Futter- und Wassernapf nicht nebeneinanderstehen.  Manche Katzen akzeptieren einen Zimmerspringbrunnen.

Wurden medizinische Ursachen der Fressunlust durch einen Tierarzt/-in ausgeschlossen, kann man versuchen das Futter zu erhitzen. So ist es geruchsintensiver und interessanter.

Katzen darf man auf Grund der Gefahr einer Leberverfettung nicht hungern lassen. Bei Übergewicht sollte eine Katze pro Woche 1-2 % ihres Körpergewichts verlieren. Einmal wöchentliches Wiegen und ein Gewichtstagebuch helfen, den Überblick nicht zu verlieren. Die tägliche Futtermenge sollte vorsichtig reduziert werden und bei Bedarf ein kalorienarmes Futter gewählt werden. Nassfutter ist oft kalorienärmer als Trockenfutter. Zusätzlich zur Ernährung ist die Bewegungsanimation essenziell zur Gewichtsreduktion. Gemeinsames Spielen und ein Angebot von Kletter- und Sprungmöglichkeiten können hier helfen.
Gerne hilft Ihnen unsere Futtermittelberatung bei Fragen zum Übergewicht Ihrer Katze weiter.

Bei verschiedenen Krankheiten kann eine angepasste Ernährung Ihren Liebling zwar unterstützen, eine eingehende Untersuchung, Behandlung und Kontrolle durch eine/-n Tierarzt/in und medikamentöse Therapie, aber nicht ersetzen.
Auch Fragen zu Futterergänzungsmitteln sollten im Vorhinein mit einem Tierarzt besprochen werden.
Wir bitten Sie sich bei Fragen zu passenden Futtermitteln zur Unterstützung Ihrer erkrankten Katze an unsere Futtermittelberaterinnen zu wenden.